Forschungsgruppe

DFG FOR 2559

MikroSim zeichnet sich in besonderem Maße dadurch aus, dass wir an mehreren Standorten und aus verschiedenen Fachrichtungen stammend, gemeinsam an der Entwicklung und Umsetzung des Projektes forschen.

Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Universität Trier und der Universität Duisburg-Essen arbeiten in enger Kooperation mit dem Statistischen Bundesamt. Stetiger Austausch wird dabei im Rahmen gemeinsamer Kolloquien, Workshops, Konferenzbesuche und Forschungsaufenthalte an den jeweils anderen Standorten ermöglicht und gezielt gefördert.

Der interdisziplinäre Charakter der Forschungsgruppe ergibt sich aus der engen Zusammenarbeit der Fachrichtungen Statistik und Sozialwissenschaften der beteiligten Lehrstühle. So ist MikroSim in fünf Projekte unterteilt: Die Teilprojekte 1, 2 und 3 umfassen methodisch-technische Komponenten, während die Teilprojekte 4 und 5 auf die inhaltliche Anwendung ausgerichtet sind.

Abbildung: Übersicht der Teilprojekte

Unter der Leitung von Ralf Münnich (Universität Trier) und Rainer Schnell (Universität Duisburg-Essen) wird an der Erstellung der Basispopulation (Teilprojekt 1 und 2) sowie der Bereitstellung geeigneter Methoden geforscht, mit denen diese über die Simulation soziodemographischer Ereignisse in die Zukunft projiziert werden kann (Teilprojekt 3).

Die Arbeitsgruppen um Johannes Kopp (Universität Trier) und Petra Stein (Universität Duisburg-Essen) analysieren darauf aufbauend konkrete Fragestellungen zum Themenkomplex Familie und Pflege (Teilprojekt 4) sowie zur Integration von Migranten und Migrantinnen auf dem Arbeitsmarkt (Teilprojekt 5).

Das Team um Markus Zwick (Statistisches Bundesamt) unterstützt das Projekt durch die Bereitstellung von Daten und die Beratung bei der Erstellung von Sicherheitskonzepten.